Kirchengemeinde Pouch, Muldestausee, Sachsen-Anhalt<br />

Projekt: „Klang des Wassers“

Das bewirken wir mit unserem Projekt: Dialog zwischen den Generationen mit Sensibilisierung des Bewusstseins für die eigene Region und ihre Geschichte, Umwelt und Natur!

Im Projekt „Klang des Wassers“ setzen sich Kinder und Jugendliche mit ihrer Region und deren Geschichte auseinander. Indem sie die Geschichte ihres Heimatortes aktiv erforschen und kreativ verarbeiten, werden sie für die Themen Strukturwandel und Nachhaltigkeit sensibilisiert. Sie interviewen Erwachsene, im Besonderen Senior:innen und produzieren Hörspiele mit professioneller Unterstützung zu ökologischen und regionalen Themen. Diese Arbeit fördert das Umwelt- und Geschichtsbewusstsein und schafft einen Dialog zwischen den Generationen.

Infos zum Verein: www.confugium-pouch.de

„Confugium“ heißt übersetzt „Zufluchtsort“. Aus einem ehemaligen Pfarrhaus gestaltet die Kirchgemeinde Pouch seit 2020 einen kulturellen, geistlichen, sportlichen, sozialen und bildungspolitischen Treffpunkt im Ort. Hier finden Menschen einen Ort, um zusammenzukommen, sich auszutauschen, zu musizieren, zu lernen oder sportlich aktiv zu sein. Auch über die Grenzen des Dorfes hinaus! Das Confugium zählt aktuell 200 Mitglieder, wobei der Großteil ehrenamtlich tätig ist.

Zum Projekt: „Klang des Wassers“

Pouch ist ein kleiner Ort in der Gemeinde Muldestausee, der sich durch den Kohleabbau und dessen Folgen stark veränderte. Gemeinsam mit erfahrenen Hörspielmacher:innen entdecken die Kinder im Projekt die „Wassergeschichten“ ihres Ortes und verwandeln sie in Hörgeschichten zum Nachhören. Das Projekt verbindet dabei ökologische, soziale und kulturelle Nachhaltigkeit durch Erforschung von Natur und Geschichte. Es stärkt den Zusammenhalt und fördert kulturelle Teilhabe. Zudem werden regionale Akteure eingebunden, was Wirtschaft und Identität fördert. Die Geschichte von Pouch wird innovativ, jugendgemäß und medienfreundlich aufbereitet und macht Pouch über regionale Grenzen hinaus bekannt. Die Hörgeschichten sollen der Grundstock für einen entstehenden Hörpfad am Wasser werden. Bis dahin sind die Hörspiele auf der Webseite nachzuhören und sind auch vorab schon Werbeträger für die Region. „Wir setzen damit einen hoffnungsvollen Anfang aus dem Jahre 2025 fort und suchen neue Gesprächspartner und Themen mit den Kindern“, stellt die Kirchgemeinde in Aussicht.