Projekt: „Einfach Malin. Ganz normal.“
Das bewirken wir mit unserem Projekt: Aufklärung, Stärkung von Selbstbewusstsein und Resilienz bei Kindern.
Zu oft wird das Anders-Sein als etwas betrachtet, das ausgeglichen, angepasst oder verändert werden muss. Doch gerade Unterschiede machen eine Gemeinschaft stark. Sie laden dazu ein, von sich zu erzählen, sich in andere Menschen und ihre Herausforderungen hineinzuversetzen, voneinander zu lernen, sich zu unterstützen und gemeinsam zu wachsen. Die Geschichte um Malin setzt ein Zeichen dafür, dass Zusammenhalt und Verständnis wichtiger sind als Ausgrenzung.
Infos zum Verein: www.muko-selbsthilfe.de
Der Verein unterstützt Betroffene und Angehörige durch Austausch, Beratung, Vernetzung und Aufklärung bzw. Weiterbildung der Personen und Institutionen im Umfeld. Darüber hinaus unterhält der Verein einen Sozialfonds, um in finanzieller Not von Betroffenen und Angehörigen mit Sach- und Geldleistungen helfen zu können. Spenden verwendet der Verein zudem für die Förderung von erfolgversprechenden Forschungsprojekten. Mit Benefiz- und Imageveranstaltungen macht der Verein auf die Erkrankung aufmerksam und gewinnt Unterstützer im Kampf gegen Mukoviszidose. Der Verein wurde 2014 gegründet und ist rein ehrenamtlich aktiv.
Zum Projekt: „Einfach Malin. Ganz normal.“
Mut, Stärke und das Besondere im Anders-Sein – darum geht es in der Geschichte um Malin. Sie wurde vom Verein gemeinsam mit Kindern entwickelt und erzählt, dass jeder Mensch besondere Stärken hat, dass Krankheit oder andere Schicksale kein Makel sind, sondern besonders viel Kraft und Anerkennung erfordern. Mit dieser Geschichte ist der Verein jetzt in Kitas, Schulen und bei Veranstaltungen für Kinder auf Tour. In den Workshops zu „Einfach Malin. Ganz normal.“ entstehen konkrete Produkte wie Mut-Collagen, Freundschaftsplakate oder kleine Geschichten, in denen Kinder ihre Stärken sichtbar machen. Sie entwickeln gemeinsame Regeln für ein achtsames Miteinander und gestalten Symbole für Zusammenhalt. Das Feedback von Lehrkräften und Erzieher:innen bekräftigt die Wirkung des Projekts: Kinder treten mutiger auf, helfen sich gegenseitig mehr und sprechen offener über Gefühle. Eltern berichten von wachsendem Selbstvertrauen und Empathie im Alltag. „Wir erreichen die Kinder unabhängig von Form oder Grund der Benachteiligung – sei es Krankheit, Migration, Lebensumstände, Familienkonstellation, äußeres Erscheinungsbild oder Armut. Im Fokus steht das Vielen vertraute Gefühl des Anders-Seins“, so der Verein. Kinder brauchen Räume, die ihnen zeigen, dass sie richtig sind, wie sie sind. Wer sich selbst mag und nicht das Gefühl hat, sich verstecken zu müssen, gewinnt den Mut, selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Das Buch soll Kinder in genau diesem Gefühl bestärken.