Naturschutzstation Osterzgebirge e.V., Altenberg, Sachsen

Projekt: „Junge Naturwächter – Hand in Hand für die Natur im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“

Das bewirken wir mit unserem Projekt: Bildung und Neugier bei jungen Menschen für Naturschutz!

Dem steigenden Mangel an ausgebildeten und interessierten Menschen im ehrenamtlichen Naturschutzdienst wirkt der Verein entgegen, indem er Kindern und Jugendlichen praxisnah Tier- und Pflanzenwissen vermittelt und mit ihnen gemeinsam Naturschutzeinsätze in wertvollen Biotopen und Lebensräumen (z.B. Steinrücken, Kopfweiden, Bergwiesen) durchführt.

Infos zum Verein: www.naturschutzstation-osterzgebirge.de

Gemeinsam mit seinen Außenstationen setzt sich der Verein für den Schutz und Erhalt der Natur im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ein und ist dabei gut mit Kitas, Schulen, Umweltbildungseinrichtungen vernetzt. 2018 gegründet, bringen aktuell 19 Mitglieder, die vorwiegend hauptamtlich tätig sind, mit vielfältigen Naturschutzprojekten erlebbare Umweltbildung und praktischen Naturschutz auf den Weg und sensibilisieren die Öffentlichkeit nachhaltig für naturschutzfachliche Themen. Neben Bildungsarbeit fördert der Verein zudem die nachhaltige Entwicklung und Artenvielfalt in der Region.

Zum Projekt: „Junge Naturwächter – Hand in Hand für die Natur im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“

Neben Nachwuchsarbeit leistet der Verein im Projekt „Junge Naturwächter“ (JuNa) auch Bildungsarbeit in Kitas und Schulen. Niedrigschwellige, außerschulische Umweltbildungsangebote in Gruppen stärken soziale Teilhabe und Zusammenhalt in der Region. JuNa steht für ein kontinuierliches Angebot mit gemeinsamem Naturerleben, praktischer Naturschutzarbeit und altersgerechter Vermittlung von Wissen über Tiere und Pflanzen. Dabei erwerben die JuNas fachliche, soziale und persönliche Kompetenzen, stärken ihr Selbstvertrauen und erfahren Selbstwirksamkeit. JuNa ist inklusiv ausgerichtet und eröffnet unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorerfahrung Zugänge zu Naturerlebnissen und Engagement. Durch die enge Verknüpfung von Bildung, praktischer Umsetzung und regionalem Naturschutz ist das Projekt innovativ, zukunftsorientiert und auf andere Standorte übertragbar. Die monatlichen Treffen sind praxisnah organisiert und werden mit Unterstützung von Ehrenamtlichen ressourcenschonend umgesetzt. Eine enge Zusammenarbeit mit Umweltbildungseinrichtungen und regionalen Außenstellen als Lern- und Begegnungsorte sichert die fachliche Qualität, lokale Verankerung und langfristige Tragfähigkeit. Aktuell bestehen zwei feste Gruppen im Landkreis. Die Koordinierung ist gesichert, jedoch fehlt eine verlässliche Finanzierung für die kontinuierliche fachliche und pädagogische Betreuung. Diese ist jedoch entscheidend, um stabile Gruppenstrukturen, nachhaltige Lernerfolge sowie die Wertschätzung und Bindung aller Engagierten langfristig sicherzustellen.